„Kunst und Kultur sind kein Luxus“
deswegen fordern wir: Keine Kürzungen im Kulturhaushalt des Landes NRW

Der Kulturrat NRW hat die Landtagsabgeordneten aufgefordert, den von der Landesregierung vorgeschlagenen Kürzungen im Kulturhaushalt 2013 nicht zuzustimmen.

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Kommentare:

»Ich kann ja Gut verstehen, wenn ein so „ARMES LAND“
wie NRW, den Bereich kürzen will, da wo es noch um
FREIHEIT, DEMAKRATIE, INTERKULTURELLEN AUSTAUSCH,
INTELIGENZ, KRETICK und WIDERWORTE,
KREATIVIETÄT, ENTFALLTUNG von GEIST und SEHLE,
u.s.w.,
ein vom Staat, Medien und Werbung unkontrollierten Zone noch mehr

EINZUGRENZEN ist.

Da sollte man den „Reichen“ doch die Steuern komplett erlassen und 1000 Jahre
die vermeidlichen gezahlten Steuern zurückzahlen.

Da freuen sich doch wenigstens ca. 1-10% der Bevölkerung ,des ach so
SOZIALEM STAAT DEUTSCHLAND
«
V Koßmeier, Fotografie/LIchtmaler und Schlagwerker, Herne, 23. May. 2013

»Ich kann ja Gut verstehen, wenn ein so „ARMES LAND“
wie die NRW, den Bereich kürzen will, da wo es noch um
FREIHEIT, DEMAKRATIE, INTERKULTURELLEN AUSTAUSCH,
INTELIGENZ, KRETICK und WIDERWORTE,
KREATIVIETÄT, ENTFALLTUNG von GEIST und SEHLE,
u.s.w.,
ein vom Staat, Medien und Werbung unkontrollierten Zone noch mehr

EINZUGRENZEN ist.

Da sollte man den „Reichen“ doch die Steuern komplett erlassen und 1000 Jahre
die vermeidlichen gezahlten Steuern zurückzahlen.

Da freuen sich doch wenigstens ca. 1-10% der Bevölkerung ,des ach so
SOZIALEM STAAT DEUTSCHLAND
«
V Koßmeier, Fotografie/LIchtmaler und Schlagwerker, Herne, 23. May. 2013

»Die Mitgliederversammlung des Trägervereins Detmolder Kammerorchester e. V. schließt sich einmütig und mit Nachdruck der Forderung des Kulturrats NRW an, die Kürzungspläne im Kulturhaushalt 2013 des Landes zurückzunehmen und hat seinen Vorstand beauftragt, diese Willensbekundung in geeigneter Weise zur Geltung zu bringen. «
Christian Weyert, Detmolder Kammerorchester e. V. (1. Vorsitzender), Detmold, 21. Mar. 2013

»Kulturförderung ist auch Kinder-und Jugendförderung. Die Ministerpräsidentin: "Kein Kind zurück lassen!" «
M. Allefeld, MV Cäcilia Hövel (Vorsitzender), Sundern, 20. Mar. 2013

»Kultur ist die Basis für eine gesunde Demokratie. Kürzungen sind an anderen Stellen wesentlich sinnvoller. Kein Haushalt kann es sich leisten, das Geld so zu verschleudern, wie es die Regierung macht. «
Regina Wieneke, Chorgruppe EUTERPE Siegen (Geschäftsführerin Chor), Siegen, 20. Mar. 2013

»"KULTUR ist kein Aperitif, KULTUR ist auch kein Sahnehäubchen und KULTUR ist sicherlich kein Nachtisch, KULTUR ist eine lebensnotwendige Hauptmahlzeit." «
Thomas Schulte im Walde, Archäologe, Köln, 11. Mar. 2013

»Wirklich eine Frechheit, aber versprechen kann mal viel und das meiste wird ja eh nicht eingehalten. Nur die Bezüge kürzen ist noch eine größere Sauerei ! Vielleicht sollte man die Jugendförderung und den Erhalt kultureller Zwecke dann ganz dran geben wenn das unsere Politiker so wollen !!! «
Ulrich Schulte, 59889 Eslohe, 10. Mar. 2013

»Alle unsere Werte und Normen,
unsere Einstellungen und Erwartungen,
unsere Gefühle und Beziehungen,
unsere Überzeugungen und Verhaltensweisen,
unsere Wahrnehmungen und Deutungen
werden durch Kultur wahrnehmbar beeinflusst.
Ohne Kultur sind wir orientierungslos und somit identitätslos.
Wer Kultur einschränkt, statt zu fördern, stranguliert demokratische Sozialkompetenz.
Wer dies tut hat jegliches Recht auf politische Mitbestimmung und - gestaltung verloren! «
Engelbert Mackenberg, Recklinghausen, 6. Mar. 2013

»Bitte stimmen Sie den vorgeschlagenen Kürtzungen nicht zu! «
Georg Friedrich, Gymnasium (Musiklehrer), Bonn, 3. Mar. 2013

»Schade, daß nur in den Sonntagsreden auf die Ergebnisse der Schweizer Studien bezüglich Gewaltprävention und mehr Musik/Kunst/Schauspiel schon an den Schulen hingewiesen wird. Ist doch immer arg kurzsichtig gedacht, vorher zu sparen und dann für die Resozialisierung das x-fache zu zahlen. «
Andrea Silvia Kautzmann (Musikerin und Mensch), Hilden, 27. Feb. 2013

»Ohne Kultur hat ein Volk keine Identität und ist arm dran. «
Christa Schiegler, Essen, 26. Feb. 2013

»Wir müssen die Chance behalten,mit unsererem künstlerischen Schwerpunkt,den Kindern 1 neuen Blick auf die anderen Kulture dieser Welt zu geben. «
Brigitt' Annessy, AGs in versch.Grund-Schulen (Schauspielerin,franz.Chanson-Sängerin), Solingen, 26. Feb. 2013

»Wenn es mit der Wirtschaft bergab geht, gelten die Kulturetats als Manövriermasse.
(Everding, August, Regisseur)

«
Jürgen Gerhards, Bergischer Männerchor Solingen 1801 e.V. (Vorsitzender), Solingen, 25. Feb. 2013

»...eine weitere Amputation des Geistes. «
Petra & Michael Dreier & Hanousek, freischaffendes Künstlerpaar, Düsseldorf, 23. Feb. 2013

»na,hier schreien ja hauptsächlich Künstler ,gehts darum die Pfründe zu sichern? «
Angelina Ferkel, FB (Meckertante), Zu Hause, 23. Feb. 2013

»We Are Dangerously Without Culture «
Bernd Dworrak, Münster, 20. Feb. 2013

»Kunst und Kultur gehören zu den wichtigsten "Nahrungsmitteln" einer Gesellschaft! «
Elke Ludwig, Bildende Künstlerin / Sprachlehrerin, 45881, 18. Feb. 2013

»Bei der Eröffnung des Emil Schumacher Museums in Hagen sagte Prof. Dr. Lammert sinngemäß: Eine Gesellschaft wird von den nachfolgenden Generationen nicht danach beurteilt, wie viel Brücken oder Flughäfen sie gebaut hat sondern was sie an Kultur hinterlassen hat. «
Dr. med. Paul Büdenbender (Ltd. Arzt i.R.), 58093 Hagen, 18. Feb. 2013

»Die Städte veröden, wenn die diskutierten Kürzungen vom Landtag verabschiedet werden sollten.
Die schon jetzt eingetretene dramatische Entwicklung in vielen Gemeinden Nordrhein-Westfalens, gekennzeichnet durch die totale Streichung jeglicher Förderung der freien Kulturszene, würde sich hierdurch weiter verschärfen.
Verehrte Mitglieder des Landtags NRW,auch wenn die von Johannes Rauh formulierte Forderung, der Kultur Verfassungsrang einzuräumen,immer noch ihrer Umsetzung harrt, so haben Sie hier gleichwohl die Möglichkeit, mit einem "Nein"Kulturgeschichte zu schreiben. Und denken Sie an die Worte des Bundespräsidenten Rauh: "Kultur ist kein Sahnehäubchen, sondern die Hefe im Teig". Sie und wir sind der Teig!!! «
Prof. Carl-Joachim Heinrich Heinrich, Konzertgesellschaft Schwerte e.V. (Vorstandsmitglied - für Konzertplanung und Öffentlichkeit -), 58239 Schwerte, 17. Feb. 2013

»Wenn meinen SchülerInnen aus der sog. "bildungsarmen" Schicht die finanzielle Unterstützung für notwendige Kulturprojekte genommen wird, ist das unverantwortlich! «
Regina Nizamogullari, Anne-Frank-Gesamtschule, Dortmund (Lehrerin), Dortmund, 15. Feb. 2013

»Kultur ist es absolut unerlässlich! In einem Raum jenseits des Geschreis des Marktes zu atmen, eine Atmosphäre zu schaffen, in der wir Lautstärke und Tempo runterdrehen und perspektivisch nachdenken können. Was sind wir, wenn wir das nicht können? «
Veronika Moos-Brochhagen, Künstlerin/Kulturpädagogin, Köln, 15. Feb. 2013

»Wer glaubt, im Kultur-Segment wirklich Einspar-Potenziale von gravierendem Ausmaß entdecken zu können, der hat meiner Meinung nach in der Politik nichts zu suchen. Hier geht es um ein ganz hohes Gut unserer Gesellschaft, Kürzungen sollten sich verbieten! «
Lars Becker, Meisterchor amante della musica menden (1. Vorsitzender), Menden, 14. Feb. 2013

»Keine Kürzung im Kulturhaushalt «
Claudia van Koolwijk, Künstlerin, 40822 Mettmann, 13. Feb. 2013

»Was sind wir ohne Kunst? «
Helene Oster, Musikschule Lemgo (Klavierpädagogin), Blomberg, 13. Feb. 2013

»Kunst muss sein!!!! «
sabine prillwitz, freischaffende Künstlerin (Choreographin/Tanzpädagogin), 44892 Bochum, 12. Feb. 2013

»Nach der Finanzkrise wurden in Island die Ausgaben für Kunst und Kultur erhöht, um das Land zu stabilisieren, den Menschen Orientierung zu geben und ihnen Teilhabe/Gestaltung ihres Umfeldes und der Welt zu ermöglichen.
Dieses Land hat hat es Dank der Stärkung und Förderung der Kreativität, der Kultur & Kunst geschafft aus eigener Kraft zukunftsfähig zu werden und eine eigene Identität in unseren wachsenden globalen Realitäten zu finden (- ohne Rettungsschirm -).
Ich halte es für dringend notwendig diese Zusammenhänge wahrzunehmen und Kunst und Kultur nicht länger als realitätsfremden, ineffizienten Kostenverursacher zu betiteln und somit kostbares Potenzial und einen großen Reichtum der Gesellschaft zu negieren, oder gar als verzichtbar einzustufen. «
Barbara Cleff (freie Choreographin), Mülheim an der Ruhr, 11. Feb. 2013

»Wenn Kultur und Kunst Luxus sein sollen, dann ist die Kraft falsch eingesetzt. Sozial heißt nicht, dass die Kunst und Kultur den reichen zugänglich gemacht werden. Es ist für Alle da. Die Ressourcen würden sich nicht entfallten sondern vernichtet.
Chancengleichheit?! «
Yasar Aksen, Gelsenkirchen, 9. Feb. 2013

»„Wir werden die Kulturförderung durch das Land für alle Sparten auch in Zukunft auf dem erreichten Niveau erhalten"
und dann eine solche Kürzung.
Klarer kann man einen Bruch einer vertraglichen Festlegung nicht dokumentieren.

Ein Pfui Teufel! jedem ins Gesicht, der seine Hand für diesen Wortbruch hebt. «
Peter Bruns, Euskirchen, 9. Feb. 2013

»Die seit 1990 in allen Lebensbereichen wirksame Privatisierung hat zur Folge, dass unsere Gesellschaft immer mehr zu einem Abstraktum wird, das keine Entsprechung im Leben mehr hat, da es immer weniger Öffentlichkeit gibt. Der Gesellschaftsbereich "Kultur"hat in diesem Zusammenhang eine absolut vorrangige Bedeutung (man vergegenwärtige sich nur einmal die ursprüngliche Bedeutung des Begriffes). Hier zu sparen, bedeutet an der Identität unseres Volkes zu sparen, es sei denn man sähe im Fussball das sinnstiftende Moment schlechthin (J. Watzke, BVB Dortmund). «
Christoph Platz, Westdeutscher Künstlerbund (Künstler), Herne, 9. Feb. 2013

»Menschliches Leben wird nicht durch die Dinge "lebens-wert", die man zwingend zum Leben braucht. Kunst und kultur eröffnen den Blick für die Hintergründigkeit von Leben und geben damit die Chance, über die Bedeutung von Dingen nachzudenken.
Eine Gesellschaft, die allein auf die ´ratio´ setzt(indem sie allein ´das Messbare´ wie Nutzen einer Sache, Gewinnoptimierung etc. als Kriterien für Bewertung anlegt) und die ´emotio´ außen vor lässt, wird immer verkümmern ! Insofern ist ´Investition in Kultur´ immer auch ´Investition zum Wohle der Gesellschaft´.
Es wäre Zeit, dass auch unsere Politiker dies endlich begreifen ! ! !
Ganz davon abgesehen, dass allerorten die Kulturetats ohnehin die mit Abstand geringsten sind, an denen zu kürzen dann ohnehin beschämend ist. «
Prof. Raimund Wippermann, Künstlerischer Leiter Mädchenchor am Essener Dom (Rektor Robert Schumann Hochschule Düsseldorf), 45239 Essen, In der Borbeck 16 a, 9. Feb. 2013

»Kultur ist Bildung! «
Tobias Theis, Musikschullehrer, selbstständiger Musiker, Wuppertal, 8. Feb. 2013

»Ich auch! «
Claude Bonnet, KSK, 49179 Venne, 8. Feb. 2013

» ’’Die Kunst ist das Gewissen der Menschheit.‘‘ Friedrich Hebbel «
Barbara Kanne, Heinrich Böll Stiftung NRW (Bildungsmanagerin), Düsseldorf, 8. Feb. 2013

»Kultur ist Lebensmittel «
Pavlos Antoniadis, Pianist / Musikwissenschaftler, Berlin, 6. Feb. 2013

»Kultur ist die Freiheit des Geistes. Für eine demokratische Gesellschaft bedeutet eine Kürzung der Mittel, dass diese Freiheit beschränkt sowie eine niveauvolle Darbietung erschwert wird. «
Birgit Hempel B., Förderin der Waldbühne Heessen (Justizbeamtin i. R.), 59065 Hamm, 6. Feb. 2013

»Ausreichender Zugang zu Kultur und Bildung sind nicht nur für den "kleinen Künstler" sondern auch für den "kleinen Bürger" unabdingbar. Und wenn bei 'ausreichend' immer weiter gekürzt wird, ist der Weg ins 'mangelhafte' vorprogrammiert. «
Dirk Juschkat, freier Autor (Lyriker), Gladbeck, 6. Feb. 2013

»Eine Stadt, die Kultur fördert, hat Verstand und Seele und fördert auch die Integration der Kinder in unserem Land. «
Gerda Cromberg, der Dt. Gesellschaft f. Nikotin- und Tabakforschung und Förderin bei der Stiftung Alzheimer Initiative (Lehrerin im Ruhestand und Mitglied der Dt. Atemwegsliga (Klasse2000), der AG. Lungensport in Deutschland), 58093 Hagen, 5. Feb. 2013

»Eine Unkultivierte Gesellschaft kostet mehr als eine Kultivierte!!! «
Gerald Klaunzer (Orchestermusiker), Duisburg, 5. Feb. 2013

»Sollte trotz dieses Aufrufs die vorgesehene Kürzung beschlossen und durchgeführt werden, dann weiß ich, welche Parteien ich bei der Bundestagswahl nicht wählen werde.
Ich bitte um Informationen über den Ausgang der Abstimmung. «
Heino Wiederhold (Vorlesepate i.A. der Stadtbücherei), Bergneustadt, 5. Feb. 2013

»"Kultur ist kein Luxus, sie ist eine Notwendigkeit."
(Gao Xingjian-chinesischer Nobelpreisträger) «
Widad B., Zakk ((Studentin)), Düsseldorf, 5. Feb. 2013

»Ich habe 20 Jahre in einem Kulturamt einer mittelgroßen Stadt gearbeitet, davon sieben Jahre als Leiterin. Ich habe seit 2005 jährlich! erhebliche Kürzungen zu kompensieren versucht. Ende 2012 habe ich gekündigt, weil ich den weiteren Abbau kultureller Angebote bei gleichzeitigem Anstieg sozialer und interkultureller Probleme nicht mehr ertragen konnte. In den meisten Kommunen ist bereits übermäßig in der Kultur gespart worden. RUHR.2010 hat gezeigt, was man in strukturschwachen Regionen mit Kultur bewegen kann, doch bereits seit 2011 wurde alles wieder zurückgefahren. Zu wenig Ressourcen führt zum Kirchtumdenken, was dieser Region absolut schadet. Daher mehr Kulturförderung anstatt weniger! «
Rita Viehoff, und bildende Künstlerin (selbst. Kulturmarketing Fachfrau), 58300 Wetter, 5. Feb. 2013

»Wer am Kulturhaushalt kürzt, nimmt dem Land Hirn und Herz. «
Herbert Asbeck, frei schaffend (Schriftsteller), 40699 Erkrath, 5. Feb. 2013

»Kultur richtig eingesetzt hält die Gesellschaft zusammen, und erhält auch die Würde jener, denen sonst nichts bleibt! jan ü. «
jan ü. krauthäuser, edelweißpiratenclub e.v., köln, 4. Feb. 2013

»Kultur ist Lebens-Gut, wer dies nicht begreift, überlässt den öffentlichen (und den privaten) Raum den 'Kultureinrichtungen' RTL (II, 'super' und sonstwie) Sat1 bis 7, Kabel wieviel auch immer - und allen anderen, und die werden ihn nutzen... Das ist eine offene Bankrotterklärung im wörtlichen wie auch im Übertragenen Sinne! «
Klaus Zmorek (Schauspieler, Sprecher), Köln, 4. Feb. 2013